Bernward Vespers Reise

Mehr als dreißig Jahre später

Bernward Vespers Reise

Ob man will oder nicht: Die diagonal verlaufenden Gleise, die auf dem Umschlag älterer Ausgaben des in den Jahren 1969 bis 1971 entstandenen Romanfragments „Die Reise" zu sehen sind, erinnern unweigerlich an die Diagonale der zum Lagertor Auschwitz führenden Gleise, jener Fotoaufnahme also, die nach ihrer erstmaligen Veröffentlichung im „Spiegel" 1979 unzählige Male reproduziert und zu einem der Schlüsselbilder des 20. Jahrhunderts wurde. Es sind aber nicht die Gleise von Auschwitz, sondern die von Triangel, der Heimat Bernward Vespers.

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tado ink • 18.02.2011 | 1969 | Kommentieren
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An Édouard Manet

Charles Baudelaire

An Édouard Manet

 

Mein lieber Freund!

Ich danke ihnen für den freundlichen Brief, den mir Herr Chorner heute morgen brachte, sowie für die Notenblätter.

 

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tado ink • 13.02.2011 | Stichijows Papiere | Kommentieren
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10. Februar 2011

Operation Auslöschung

Es ist alles eitel, die Welt verlogen wie am ersten Tag, der Mensch von Natur aus – man schaue nach Ägypten – ein Spielball anonymer Mächte und Kräfte, von denen er sich freiwillig und mit Inbrunst an der Leine herumführen lässt. Ich muss nur den Fernseher anknipsen und augenblicklich ist mir derart übel, dass ich aus der Kabine stürze und das, was mir gerade verabreicht wurde, krampfhaft über und in der Klomuschel entleere. Gestern zum Beispiel.

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tado ink • 11.02.2011 | Logbuch | Kommentieren
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Charles Baudelaire

Noch einmal

Ich glaube, in meinen Notizen bereits geschrieben zu haben, daß die Liebe stark einer Folterung oder einer chirurgischen Operation ähnelt. Diese Idee kann jedoch auf eine äußerst bittere Art und Weise entwickelt werden.

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tado ink • 07.02.2011 | Stichijows Papiere | Kommentieren
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Dies ist nicht wirklich eine Zitronenpresse, oder?

Wie das Design zur Kunst aufstieg

Dies ist nicht wirklich eine Zitronenpresse, oder?

Unter den Geschenken, die wir zu Weihnachten erhielten, befand sich eines, das uns spanisch vorkam. Laut Verpackung sollte es eine Zitronenpresse sein, allein weder sah das Ding aus wie eine Zitronenpresse noch auch taugte es wirklich dazu, eine Zitrone oder Orange sauber auszupressen. Mehr als die Hälfte des Safts lief daneben, überall Spritzer, plötzlich sah es in der Redaktion aus wie bei Merkels unterm Sofa. Gewiss: Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul. Pop 'em up wollte es dennoch genauer wissen, immerhin kam das Geschenk aus Italien, und beauftragte eine Expertin, Friederike Krickel, ein Gutachten zu erstellen. Eben traf es ein.

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tado ink • 03.02.2011 | Kunstkammer | Kommentieren
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Apropos

Charles Baudelaire

[...] in einer Hafenspelunke nötigte mich Baudelaire. einen doppelten Skydam zu trinken. Sein abgehärteter Gaumen ertrug den Brand des Alkohols mit Wonne, und er fand besonderen Genuß daran, seine Speiseröhre mit dem flüssigen Feuer zu verbrennen. Als er genug von dem höllischen Getränk auf sich abgezapft hatte, ging er seine »Bettlerin« aufsuchen...

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tado ink • 27.01.2011 | Stichijows Papiere | Kommentieren
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Epiphanias

Eine venezianische Caprice

Wir arbeiten im Dunklen ... « Gewiss, aber das heißt ja doch nicht, die Liebhaber der via Pop 'em up aufgeführten Lichtspiele gingen von nun an leer aus. Keineswegs. Gerade eben ist uns durch unser Filmteam ein Clip zugespielt worden, den zu senden wir – allein dem Publikum zuliebe – nicht umhin kommen: »nell'inverno«.

Epiphanias

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tado ink • 06.01.2011 | Lichtspiele | Kommentieren
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28. Dezember 1893

Bis auf weiteres

Wir arbeiten in der Dunkelheit – wir tun, was wir können – wir geben, was wir zu geben haben. Unser Zweifel ist unsere Passion, und unsere Passion ist unsere Aufgabe. Den Rest besorgt der Wahnsinn der Kunst.« So die von Cyborg 7.7 gerade neu ausgegebene Parole.

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tado ink • 27.12.2010 | Logbuch | Kommentieren
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Was von ’69 an Bildern übrig bleibt

Kunst & Design

Vor einigen Tagen brachte Pop 'em up, was von '69 aus dem Bereich von Photographie & Film an Bildern übrig geblieben ist. Heute folgt Teil 2 der Bestandsaufnahme: Bilder aus dem Bereich von Kunst & Design. Erneut haben wir uns bei der Auswahl an das Kriterium gehalten, das Aschenputtel ihren Täubchen bei der Linsenlese anempfahl: »die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen.« Wieder waren es nur einige wenige Bilder, die den Härtetest bestanden haben. Die aber können sich sehen lassen.

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tado ink • 26.12.2010 | 1969 | Kommentieren
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Sterntaler

24. Dezember 1889

Wovon man Jahrzehnte nur träumen konnte und was man beinahe schon abgeschrieben hatte (Stichwort: Klimawandel), heute wird es wahr: Weiße Weihnachten. Ich habe die Mortobello bis zum Eselshaupt und darüber hinaus illuminieren lassen, unter Deck und in der Messe ist alles festlich geschmückt, der Smutje hat Order ein Menü zu zaubern, wie es die Mannschaft und die Offiziere seit unserer Abfahrt nicht bekommen haben. Der kleine Hawkins flitzt seit sechs in der Frühe furchtbar aufgeregt hin und her und bringt dabei mehr durcheinander als erlaubt. Aber wer mag es ihm an einem Tag wie diesem verdenken.

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tado ink • 24.12.2010 | Logbuch | Kommentieren
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Was von ’69 an Bildern übrig bleibt

Photographie & Film

Es gibt Bilder aus und von, über und für ein einzelnes Jahr. Es gibt sie massenhaft, in unüberschaubarer Größe und Zahl. Das Gros ist natürlich Schrott –, nicht wert im Netz zu kursieren. Aber selbst wenn man von all den Bildern absieht, die nur privater Natur sind oder aber zeithistorisches Interesse beanspruchen, bleibt immer noch ein riesiger, schwer goutierbarer Stapel übrig. Nimmt man aus diesem die Bilder heraus, die nicht aus dem Jahr selbst stammen, es vielmehr thematisch oder retrospektiv beleuchten, dann sieht die Sache schon etwas besser aus. Man steht einem halbwegs passabel sortierten Haufen von Gemälden, Photos etc. gegenüber. Konzentriert man sich schließlich – über diesen Haufen gebeugt wie Aschenputtel über die Linsen in der Asche – einzig aufs ästhetisch intensive Bild, keine Kompromisse also, dann erhält man, was man haben wollte: eine Sammlung dessen, was von '69 an Bildern übrig geblieben ist. Es sind gar nicht viele. Heute Teil 1.

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tado ink • 22.12.2010 | 1969 | Kommentieren
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Disney Grimm Paris (iv)

Eine Reise ins Märchenland

Disney Grimm Paris (iv)

Die Nacht hat sich in ihr tiefschwarz blaues, weit ausgeschnittenes Kleid gehüllt, auf den Straßen ist 's, als ob man durch Russland liefe, alles voller Schnee. Hinter Wolkenbänken, die nur zu ahnen und zerrissen sind, sieht man ab und an den Mond hervor scheinen, annähernd voll. 4. Advent 2010. Still running to stand still. In Wahrheit aber, in Wahrheit... reden wir nicht über die Wahrheit. Wie hieß das bei Klee noch gleich? »Das hier ist für alle die, die sich verlieren...« Right on. It's x-mas-time.

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tado ink • 19.12.2010 | Lichtspiele | Kommentieren
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Über das Märchen

Ein Essay

Weihnachtszeit, Märchenzeit, da lassen auch wir uns nicht lumpen. »Disney Grimm Paris« läuft bereits, und nun hat David Séchard im Auftrag von der Kommandobrücke auch noch ein wenig im Archiv von Pop ’em up gewühlt und ist, wie könnte es anders sein, dort fündig geworden, wo er zumeist fündig wird: in den Papieren des Afanassij Stichijow: kein Märchen zwar, dafür aber etwas Schlaues über das Märchen. Auch schön. Märchen gibt es später.

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tado ink • 14.12.2010 | Stichijows Papiere | Kommentieren
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Disney Grimm Paris (iii)

Eine Reise ins Märchenland

Disney Grimm Paris (iii)

Ooooops ... da hätten wir über die vorweihnachtliche Hektik und den Stress doch beinahe vergessen, den dritten Teil von »Disney Grimm Paris« auf Sendung zu schicken. Morgen ist ja schon der 3. Advent. Gut, dass Jiminy Cricket anrief und fragte, ob der Film auch wirklich am Sonntag anliefe. Er habe seinem Zögling, ich wisse schon, diesem hölzernen Knaben, der ihm von der Blauen Fee anvertraut worden sei, noch eine kleine Lektion zu erteilen. Bitte schön.

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tado ink • 11.12.2010 | Lichtspiele | Kommentieren
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Waves

Camille

Überflüssig, ein weiteres Wort zu diesem Mädchen fallen zu lassen. Unter Seeleuten und Reisenden ist Camille hinlänglich bekannt. Eine Sirene, verbannt, irgendwo auf einem Felsen mitten im Kanal, allein. Manchmal spiele ich mir eines ihrer Lieder vor, allein. Es ist mir dann nicht selten, als ob ich verstünde, worum es auf dieser Fahrt geht und worauf es ankommt. Im nächsten Moment aber weiß ich schon wieder nicht mehr, was ich da glaubte, verstanden und begriffen zu haben. – Nur gut, dass niemand weiß...

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tado ink • 10.12.2010 | Logbuch | Kommentieren
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6. Dezember 1696

Eine Depesche

Wieder Schnee. An Deck, auf der Reling und den Masten liegt er fingerdick. Wer kann, meidet die Arbeit im Freien. Es ist bitterkalt draußen, dazu kommt ein stechender Wind aus Nordost. Wir halten Kurs. Die Stimmung ist ungeachtet des frühen Wintereinbruchs prächtig. Es ist, als ob jeder wüsste, dass es sich nur noch um Sekunden handeln kann, bis sich das ereignet, worauf die Mannschaft seit geraumer Zeit wartet. Gegen Abend traf übrigens noch eine Depesche ein, die verschlüsselt und an mich persönlich gerichtet war.

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tado ink • 06.12.2010 | Logbuch | Kommentieren
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Disney Grimm Paris (ii)

Eine Reise ins Märchenland

Disney Grimm Paris (ii)

Well, well, well, meine lieben Droogies, eine Woche ist schnell vorbei, erst eine, dann zwei, dann noch eine und eine Woche später steht schon das Christkind vor der Tür. Morgen haben wir den zweiten Advent, und Pop 'em up freut sich die Fortsetzung jener Reise ankündigen zu dürfen, die am 1. Advent begann und uns heute erneut in jene Gefilde entführen wird, in denen das Märchen dieser Tage seine Zelte aufgeschlagen hat: »Disney Grimm Paris« zum zweiten also. Viel Spaß dabei.

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tado ink • 04.12.2010 | Lichtspiele | Kommentieren
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Integriertes Revier

Ruhr.2010

„Endlich sind wa wieder wer!", krakeelten ausrangierte Knappen und Steiger von den schlummernden Schloten des Ruhrgebietes, als am 11. April 2006 die EU-Expertenjury Essen und einen Appendix namens Pott zur Kulturhauptstadt 2010 kürte. Kein Wunder, war die sich selbst (zu Recht, bei dreimal Hasi & Mausi in der Innenstadt) mit dem Prädikat „Einkaufsstadt" versehene Metropole Essen doch mit dem Spitzenmotto „Wandel durch Kultur – Kultur durch Wandel" in den Kampf um die kulturelle Vormachtstellung in Europa gezogen. Einziger Wermutstropfen, dass die erlangte Auszeichnung zu gleichen Teilen an die türkische Metropole Istanbul und die ungarische Kleinstadt Pécs ging.

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tado ink • 30.11.2010 | Frontberichte | Kommentieren
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Disney Grimm Paris (i)

Eine Reise ins Märchenland

Disney Grimm Paris (i)

Advent, Advent... Es ist wieder soweit, die Tage werden kürzer und kürzer, Väterchen Frost schüttelt bereits sein Haupt und der Weihnachtsmann wartet nur darauf, mit seinem Rentiergespann das Signal zum Aufbruch zu erhalten. Für alle die unter unseren Lesern, die nicht warten können oder aber noch in Stimmung kommen müssen, bringt Pop 'em up an diesen und den folgenden Adventssonntagen »Disney Grimm Paris«, den mittlerweile legendären Weihnachtsfilm aus dem Hause tado ink, und zwar in vier Teilen.

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tado ink • 27.11.2010 | Lichtspiele | Kommentieren
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Auf dem Weg in den Terror

Andreas Baader, Gudrun Ensslin und andere

Auf dem Weg in den Terror

„Eigentlich begann es (die RAF) in Paris; soweit Andreas Baader und Gudrun Ensslin maßgeblich waren. Das ist das Spannende. Die Parisbilder zeigen den Moment, wo sie in den Untergrund gehen, sich aus der Legalität verabschieden. Sie wissen noch gar nicht, was auf sie zukommt, aber sie haben sich die Haare geschnitten und haben sich anständige Jacken angezogen. Gleichzeitig kann jeder diesen Bildern den Unernst des Unternehmens ansehen. Es fehlt jede Militanz, jede Pistole, das ganze Barbarische, was man mit der RAF verbindet." So die taz am 28.01.2005 mit Blick auf Fotos, die Astrid Proll im November 1969 von Baader und Ensslin im Café Flore schoß. Es fragt sich freilich, ob zu diesem Zeitpunkt wirklich alles noch so offen war, wie die taz im Anschluss an Astrid Proll behauptet.

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tado ink • 24.11.2010 | 1969 | Kommentieren
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Schwarzer November

Terror im Reihenhaus

Am Samstagmorgen letzter Woche – wie lange mag das her sein, als ich dies schrieb, ein Jahr, zwei Jahre? wie auch immer: Am Samstagmorgen letzter Woche habe, las ich, ein junger Mann in einem Stadtteil Osnabrücks, in Schölerberg, für ein grauenhaftes Inferno gesorgt. Es sei, hieß es, gegen 5.55 Uhr in der Frühe gewesen, als der Mann mit einem Ford Mondeo in der Reihenhaussiedlung auftauchte und unversehens mit extremer Geschwindigkeit auf das Haus der Schwiegereltern zuhielt.

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tado ink • 23.11.2010 | Frontberichte | Kommentieren
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Samuel Beckett

Nobelpreis für Literatur

Samuel Beckett

Dass Samuel Beckett (*1906 †1989) im Jahr 1969 mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet wurde, wundert heute niemanden mehr. Schließlich hatte er sich mit seiner Prosa und mehr noch seinen Dramen, insbesondere ,Warten auf Godot' (1952) längst einen Namen in der Welt der Literatur gemacht; seine Stücke standen seit den 50er Jahren für große internationale Erfolge und gelten bis heute als Wegweiser des absurden Theaters. Für die damalige (Theater-) Gesellschaft hingegen kam die Preisverleihung einigermaßen unerwartet.

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tado ink • 21.11.2010 | 1969 | Kommentieren
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Atem

Samuel Beckett

1965 schrieb Samuel Beckett ‚Kommen und Gehen'. Das Stück dauert etwa drei Minuten und verwendet 123 gesprochene Worte. Offenbar gewann Beckett den Eindruck, daß selbst das noch viel zu viel sei. ‚Atem', als Vorspiel für Kenneth Tynans Revue ,Oh! Calcutta' konzipiert und 1969 in New York uraufgeführt, dauert genau 35 Sekunden und kommt gänzlich ohne Schauspieler und Worte aus. Pop 'em up bringt den vollständigen Text (einschließlich aller Bühnenanweisungen), nebst dem Kommentar von Al Alvarez.

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tado ink • 21.11.2010 | 1969 | Kommentieren
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Keine besonderen Vorkommnisse

19. November 1995

An Bord geht alles wie gehabt seinen Gang. Wir dümpeln auf dem Mid Atlantic Ridge so vor uns hin und wieder zurück. Das Murren und Grummeln innerhalb der Mannschaft hält sich in Grenzen, die Jungens verrichten, wie es sich gehört, ihren Dienst, halbwegs zuverlässig und präzise; des Abends gibt es eine Sonderration Rum und Spielfilme nach Wunsch und Laune. Der Einsatz des Offiziersstabes ist bemerkenswert und kann gar nicht hoch genug taxiert werden, insbesondere der von Cyborg 7.7, der beim Aufspüren und Entziffern der bizarren Signale, die uns seit geraumer Zeit erreichen, ein ums andere mal seinen Scharfsinn und sein Wissen unter Beweis stellt. – Ansonsten keine nennenswerten Vorkommnisse –, abgesehen vielleicht von einem Besuch, den ich gestern spät in der Nacht noch erhielt.

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tado ink • 18.11.2010 | Logbuch | Kommentieren
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Marshall McLuhan

Das Medium ist Massage

Marshall McLuhan

1969 ließ es sich nicht mehr übersehen: die Erde war zum globalen Dorf geworden, das noch unausgereifte Fernsehen deutete an, wie es die Welt verändern würde. Als am 20. Juni drei Amerikaner auf dem Mond landeten, saßen über eine halbe Milliarde Menschen vor den Fernsehern, fast überall auf der Welt. Das erste Mal in der Geschichte beobachtete die Menschheit sich selbst aus der Ferne, indem sie via TV vom Mond aus einen Blick auf den Planeten warf, den sie den ihren nennt, die Erde. 

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tado ink • 13.11.2010 | 1969 | Kommentieren
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