Atem

Samuel Beckett

1965 schrieb Samuel Beckett ‚Kommen und Gehen'. Das Stück dauert etwa drei Minuten und verwendet 123 gesprochene Worte. Offenbar gewann Beckett den Eindruck, daß selbst das noch viel zu viel sei. ‚Atem', als Vorspiel für Kenneth Tynans Revue ,Oh! Calcutta' konzipiert und 1969 in New York uraufgeführt, dauert genau 35 Sekunden und kommt gänzlich ohne Schauspieler und Worte aus. Pop 'em up bringt den vollständigen Text (einschließlich aller Bühnenanweisungen), nebst dem Kommentar von Al Alvarez.

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tado ink • 21.11.2010 | 1969 | Kommentieren
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Keine besonderen Vorkommnisse

19. November 1995

An Bord geht alles wie gehabt seinen Gang. Wir dümpeln auf dem Mid Atlantic Ridge so vor uns hin und wieder zurück. Das Murren und Grummeln innerhalb der Mannschaft hält sich in Grenzen, die Jungens verrichten, wie es sich gehört, ihren Dienst, halbwegs zuverlässig und präzise; des Abends gibt es eine Sonderration Rum und Spielfilme nach Wunsch und Laune. Der Einsatz des Offiziersstabes ist bemerkenswert und kann gar nicht hoch genug taxiert werden, insbesondere der von Cyborg 7.7, der beim Aufspüren und Entziffern der bizarren Signale, die uns seit geraumer Zeit erreichen, ein ums andere mal seinen Scharfsinn und sein Wissen unter Beweis stellt. – Ansonsten keine nennenswerten Vorkommnisse –, abgesehen vielleicht von einem Besuch, den ich gestern spät in der Nacht noch erhielt.

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tado ink • 18.11.2010 | Logbuch | Kommentieren
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Marshall McLuhan

Das Medium ist Massage

Marshall McLuhan

1969 ließ es sich nicht mehr übersehen: die Erde war zum globalen Dorf geworden, das noch unausgereifte Fernsehen deutete an, wie es die Welt verändern würde. Als am 20. Juni drei Amerikaner auf dem Mond landeten, saßen über eine halbe Milliarde Menschen vor den Fernsehern, fast überall auf der Welt. Das erste Mal in der Geschichte beobachtete die Menschheit sich selbst aus der Ferne, indem sie via TV vom Mond aus einen Blick auf den Planeten warf, den sie den ihren nennt, die Erde. 

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tado ink • 13.11.2010 | 1969 | Kommentieren
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Schlachterjunge

Prosa

Wie immer früh raus des Morgens, durch die Kälte über den Hof. Vor ihm dampfte bereits das Schlachthaus. Ihm aber lag der Geruch der Äpfel in der Nase, die in Unmengen, einer schöner als der andere, nebenan gespeichert lagen, zart auf dem Boden des Zimmers verteilt, das an seine Kammer grenzte. Hunderte von Äpfel, fein säuberlich aufgereiht, sodass die Luft sie umtänzeln konnte –, grün und rosig oder aber tiefrot, je nachdem wie sie durch den Sommer gekommen waren.

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tado ink • 08.11.2010 | Stichijows Papiere | Kommentieren
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Schattenriss

Nach George Benjamin

Schattenriss

Es hat lange gedauert, jetzt aber ist es endlich soweit. Pop ’em up freut sich, die Eröffnung der Kunstkammer bekanntgeben zu dürfen. Und womit? Mit einem Video-Clip – wie könnte es anders sein. Sein Sujet: eine Kunstkammer, oder genauer, wie die Kunstkammer von Pop ’em up  im Traum ausschaut. Jetzt. How to install a work of art. Eine Träumerei also, nicht mehr, nicht weniger. Mit Maurizio Cattelan als Schutzpatron. Eine Träumerei für den Anfang – wenigstens. Stibitzt.

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tado ink • 01.11.2010 | Kunstkammer | Kommentieren
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Deutscher Sonderweg

25. Oktober 1969

Ein goldener Oktober fürwahr, kalt zwar, um die 6 Grad, die Luft aber ist klar und heiter, die See liegt flach, umkost von den Strahlen der von Tag zu Tag flacher ihre Bahn ziehenden Sonne. Des Abends und am Morgen schleicht schwerer Nebel an Bord und steigt über den Ausguck hinaus bis in die Sterne, die verglimmen. Gut dass wir Amandus von N. haben; es gibt keinen besseren Steuermann als den Deutschen. Unter Deck, hörte ich, erzähle man sich des Abends bereits wieder Schaudergeschichten; die vom Fliegenden Holländer und seiner Senta sei nichts dagegen, ein Ammenmärchen, kaum mehr.

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tado ink • 26.10.2010 | Logbuch | Kommentieren
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Das Rudel

Joseph Beuys

Das Rudel

Wie sich in der heutigen Zeit Joseph Beuys (1921-1986) nähern, wenn man nicht allzu viel Ahnung von der Person Beuys und von dem Künstler Beuys hat? Man kommt nicht umhin, sich mit der Literatur zum Thema auseinanderzusetzen. In der Forschungsliteratur stößt man zuerst und vor allem auf ein verklärtes Beuys-Bild, das ihn zum Übervater der deutschen Moderne erhebt. Ein Image wird gepflegt, ein Klischee. Es entstand Anfang der 60er-Jahre...

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tado ink • 17.10.2010 | 1969 | Kommentieren
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’69

Ein paar Bemerkungen vorweg

’69

Alle Welt redet von '68. Wir nicht. Pop 'em up peilt etwas anderes an: 1969, das Jahr danach. Nicht unbedingt ein »magisches« Datum wie sein Vorläufer, und doch eines, das es faustdick hinter den Ohren hat. Ein »Jahr der Irrungen und Wirrungen, der Windungen und Wendungen«, befand Dieter Kunzelmann bereits, Giacomo Feltrinelli erklärte es postwendend zu dem »Schicksalsjahr« der Nachkriegsperiode. Geläufig ist die Vorstellung, 1969 sei das Jahr, in dem die Swingin' Sixties ihr finsteres Ende fanden, um einiges weniger die, wonach nicht eigentlich '68, sondern 1969 die Schwelle markiere, mit der eine neue, bis heute andauernde Epoche anhebt: »The Year Everything Changed« (Rob Kirkpatrick). Pop 'em up wird sich hüten, dem Urteil der Leser vorzugreifen, es lädt vielmehr dazu ein, über '69 nachzudenken, über 1969 als Datum und Dinge, die mit ihm zusammenhängen.

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tado ink • 09.10.2010 | 1969 | Kommentieren
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Zwischenmeldung

9. Oktober 2010

Wo sind wir? was ist passiert? treiben wir noch durch Zeit und Raum? und der Atlantik, der Westen? wo liegt er? Aus tiefen Traum erwacht, stoße ich auf eine Nachricht. Sie liegt auf dem Nachttisch und stammt von Séchard. »Halte es einfach nicht mehr aus. Werde heute Nacht »1969« starten. Ich erwähnte das Projekt. Ein Portal für alle und keinen, ein Datum als Treffpunkt, um über die Geschichte nachzudenken und die Art und Weise über sie zu schreiben. Sie werden sich erinnern. Falls es Einwände gibt, bitte eine kurze Meldung.«

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tado ink • 09.10.2010 | Logbuch | Kommentieren
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Altweibersommer

Drei Gedichte

Seit Wochen tut sich nichts. Es herrscht reichlich Langeweile an Bord. Der Captain ist für niemanden zu sprechen. Es heißt, er habe sich in die Studierstube verkrochen, um Forschungen nachzugehen, die keinen Aufschub dulden. Dann eben ohne ihn und sein Einverständnis. Ich, David Séchard, Nachrichtenoffizier auf der Mortobello, erlaube mir das Schweigen zu durchbrechen, in das Pop 'em up seit geraumer Zeit verfallen ist, und zwar mit nicht mehr und nicht weniger als drei Gedichten von Afanassij Stichijow. Unverfängliches Zeug, wie mir von mehreren Seiten versichert wurde.

Altweibersommer

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tado ink • 29.08.2010 | Stichijows Papiere | Kommentieren
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11. Juni 1854

Tag und Nacht

Immer das Gleiche, Tag und Nacht. Wir rollen auf der Dünung vor und zurück, warten, dass was passiert. Aber es passiert nichts. Gut, dass die Apparate funktionieren und die Mannschaft auf Posten ist. Des Nachts vertreiben wir die Anspannungen des Tages mit Nichtstun. Und ich fürchte, es wird so bleiben. Mindestens noch die nächsten drei Wochen. Mein Gespräch mit Cyborg 7.7 war übrigens nicht sonderlich ergiebig. Immerhin...

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tado ink • 21.07.2010 | Logbuch | Kommentieren
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Alejandro

Lady Gaga

Alejandro

Es führt kein Weg an ihr vorbei, zumal jetzt, da es so heiß ist, eine kühle Brise aus dem kochenden New York, Madonna hoch Zwei, oder die Bizarrerien der Club Culture in Pop gekehrt: Lady Gaga, die Königin des Urban Style, Metropolis revisited, ein Geschöpf wie aus der Werkstatt Alexander McQueens (Gott hab ihn selig!). Aber sehen sie selbst, schauen Sie herein: auch Pop ’em up bringt für heute und fürs nächste ...

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tado ink • 16.07.2010 | Lichtspiele | Kommentieren
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Weiter vor und zurück

21. Juni 1854

Wir dümpeln weiter auf dem Mid Atlantic Ridge herum, halten die Mortobello auf Höhe des Wendekreises des Krebses. Wie lange das noch nötig sein wird, weiß keiner an Bord. Eine Frage der Gnade, wie Cyborg 7.7 sagt. Es kann noch Wochen dauern, vielleicht aber bereits morgen früh vorbei sein. Oder aber jetzt.

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tado ink • 02.07.2010 | Logbuch | Kommentieren
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Süße kleine Mädel

Notizen

Süße kleine Mädel

Apropos Lena Meyer-Landruth – falls noch jemand am Phänomen interessiert sein sollte. Pop 'em up hat in den Papieren Stichijows ein einzelnes Blatt entdeckt, auf dem sich eine Notiz und etliche Zitate finden, die taugen, dem Phänomen Lena auf die Schliche zu kommen. Alles andere als eine unschuldige Veranstaltung, mehr als einfach nur ein Medien-Hype. Afanassij Stichijow kannte Lena natürlich nicht. Und doch... Vorsicht! Pop 'em up bringt das Blatt Stichijows unzensiert.

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tado ink • 14.06.2010 | Stichijows Papiere | Kommentieren
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7. Juni 1854

Windstille

Stille. Kein Lüftchen geht mehr, und das schon seit Tagen. Die See liegt spiegelglatt auf und verläuft sich fern am Horizont in den Äther. Wir dümpeln so vor uns hin, eingetaucht in ein unermesslich facettiertes Blau. Kaum ein Krüsel oder Wirbel an der Meeresoberfläche, die See liegt da, als ob ihre Aufgabe einzig darin bestünde, die Weite des atlantischen Himmels einzufangen und das Blau zum Schimmern zu bringen. Still ist es, so gut wie nichts, was sich regt. Die Segel hängen schlaff im Wind, der nicht geht. In weiter Ferne ein Haufen wattig gestaffelter Wolken, die sich zu einem gigantischen Gebirge auftürmen. – Der Filmabend war übrigens ein voller Erfolg.

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tado ink • 12.06.2010 | Logbuch | Kommentieren
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Detlef Kremer

Eine Totenrede

Detlef Kremer

Gut ein Jahr ist es her, da starb vollkommen unerwartet ein alter Freund von mir, Detlef Kremer. Es gab einige Nachrufe, er wurde als Mensch und der Romantik aus Passion zugewandter Germanist angemessen gewürdigt. Das Leben aber ging bald schon weiter, es wurde richtig Sommer, es wurde Herbst, es wurde Winter, dann brach erneut das Frühjahr auf. Gnadenlos. – Mitunter fällt sein Name noch, hier und da, beinahe im Vorübergehen, ansonsten aber läuft alles, wie es immer gelaufen ist. Das Leben – ein grausames Spiel.

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tado ink • 02.06.2010 | Frontberichte | Kommentieren
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30. Dezember 2525

Vor und zurück

Verdammt. Der Chronometer spinnt schon wieder. Gerade noch befanden wir uns im allerherrlichsten Frühling, schon bricht erneut der Winter an. Was sind das für Zeiten. Kein Verlass auf die Zeit, kein Verlass aufs Datum. Und wenn auf die Zeit und das Datum kein Verlass mehr ist, worauf soll man sich dann verlassen. Auf die Uhr, vielleicht? Das ich nicht lache. Sie dreht ihre Tage und Stunden im Sekundentakt, die Zeiger und Ziffern rotieren, was das Zeug hält –, wie es wirklich zugeht auf der Welt, weiß keiner.

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tado ink • 01.06.2010 | Logbuch | Kommentieren
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Rolf Dieter Brinkmann

Zum Gedächtnis (v)

Rolf Dieter Brinkmann

Noch einmal Rolf Dieter Brinkmann, der 5. und abschließende Teil von Stichijows Aufsatz über das Erbe, das dieses Enfant terrible deutscher Nachkriegsliteratur hinterlassen hat: »Die Allgegenwart der Provinz«. Keiner will es wahrhaben, jedermann wähnt, in der Metropole zu leben und das Ohr am rasenden Herzschlag der Jetztzeit zu haben. Wie eingebildet wir doch sind, was für Affen, immer noch, wie in der Urzeit. Dabei...  

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tado ink • 26.05.2010 | Stichijows Papiere | Kommentieren
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Dunkle Wolken

26. Mai 2010

Es gibt Ärger. Ein Teil der Mannschaft scheint mit dem Kurs, den die Mortobello nimmt, ganz und gar nicht einverstanden zu sein. Heute morgen kam Hawkins zu mir, der Schiffsjunge; er erzählte, es gingen erneut Gerüchte um, ab und an sähe man, wie kleinere Gruppen vorsichtig die Köpfe zusammen steckten und über Dinge tuschelten, von denen er nicht recht wüsste, was er von ihnen zu halten habe. Es sei viel vom Wetter die Rede und von gigantischen Wellen, vom Kurs, der tödlich wäre, und vielen anderen, unbekannten Gefahren.

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tado ink • 26.05.2010 | Logbuch | Kommentieren
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I wanna go to Mars

John Grant

Keine Ahnung, warum YouTube sich dagegen sträubt, »Disney Grimm Paris« auf den Markt zu bringen, es weigert sich einfach, dieser nicht gerade neuen, aber doch grandiosen Produktion aus dem Hause tado ink einen Sendeplatz einzuräumen. Wir werden uns wohl nach einer anderen Filmverleihfirma umgucken müssen. Damit die Zeit nicht zu lang wird, bringt Pop ’em up Werbung, den neuesten Videoclip von John Grant.

I wanna go to Mars

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tado ink • 26.05.2010 | Lichtspiele | Kommentieren
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Rolf Dieter Brinkmann

Zum Gedächtnis (iv)

Rolf Dieter Brinkmann

Hier nun der 4. Teil von Stichijows Aufsatz, den wir anläßlich des 70. Geburts- und 35. Todestages von Rolf Dieter Brinkmann bringen. Drei sind bereits auf Sendung. In diesem Teil überprüft Stichijow die bislang angestellten Überlegungen an einem Gedicht des so gut wie vergessenen Schriftstellers aus Vechta. Es stammt aus Westwärts 1&2 und trägt den schönen Titel „Nach Shakespeare". Der Versuch einer Positionsbestimmung Brinkmanns auf dem weiten Feld der Literatur.

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tado ink • 25.05.2010 | Stichijows Papiere | Kommentieren
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Rolf Dieter Brinkmann

Zum Gedächtnis (iii)

Rolf Dieter Brinkmann

Aus Anlaß des Geburts- und Todestages von Rolf Dieter Brinkmann haben wir einen Aufsatz aus Stichijows Papieren herausgefischt und bringen ihn in mehreren Folgen. Zwei sind bereits auf Sendung. Heute also der 3. Teil. In ihm geht es um die Frage, wie das Leben Brinkmanns genau verlief und von wo aus er eigentlich die Dinge und die Welt observierte, von der Provinz her oder aus der Metropole.

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tado ink • 18.05.2010 | Stichijows Papiere | Kommentieren
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Rolf Dieter Brinkmann

Zum Gedächtnis (ii)

Rolf Dieter Brinkmann

Vor 35 Jahren, am 23. April 1975, kam Rolf Dieter Brinkmann durch einen Autounfall ums Leben, am 16. April dieses Jahres wäre er, hätte der Tod ihn nicht in London kalt erwischt, 70 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlaß bringen wir einen Aufsatz aus Stichijows Papieren, und zwar in mehreren Folgen: »Rolf Dieter Brinkmann oder Die Allgegenwart der Provinz«. Heute Teil 2. Eine Zwischenbemerkung. Es geht um Grundsätzliches, genauer um die Semantik der Provinz über Geschichte und Gegenwart hinaus, es geht ums Wort und um den Begriff, es geht um die Sache.

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tado ink • 16.05.2010 | Stichijows Papiere | Kommentieren
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7. Mai 2066

Stichijows Papiere

Der Wind steht prächtig, er kommt stetig von Nordnordost. Unsere gegenwärtige Position: etwa auf Höhe des 29. Längen- und 23. Breitengrad. Die Nacht ist klar und lau, sanfte Winde gehen um und fächern den Männern, die es sich auf Deck bequem gemacht haben, Kühlung zu. Am Himmel funkeln Sterne, über dem Horizont ist der Mond wie eine sich wiegende Sichel aufgegangen. Venus hat sich an seine Ferse gehängt. Ich habe des Abends jede Menge Zeit für mich...

7. Mai 2066

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tado ink • 14.05.2010 | Logbuch | Stichijows Papiere | Kommentieren
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Rolf Dieter Brinkmann

Zum Gedächtnis (i)

Rolf Dieter Brinkmann

Vor 35 Jahren, am 23. April 1975, ist Rolf Dieter Brinkmann durch einen Autounfall ums Leben gekommen, am 16. April dieses Jahres wäre er, hätte der Tod ihn nicht in London kalt erwischt, 70 Jahre alt geworden. Wir haben uns daraufhin Stichijows Papiere angesehen und sind, ob man es glaubt oder nicht, rasch fündig geworden: »Rolf Dieter Brinkmann oder Die Allgegenwart der Provinz«. Ein Aufsatz also, zweckentfremdet, von einem Verschollenen, in mehreren Folgen – zum Andenken an die Geburt und den Tod des Rolf Dieter Brinkmann und dem, was zwischendurch geschah.

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tado ink • 13.05.2010 | Stichijows Papiere | Kommentieren
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