Schrei nach Liebe

Predigt

Meine lieben Mitbürgerinnen und Bürger, liebe Gemeinde, liebe Deutschinnen und Deutsche,

ich freue mich, dass so viele von Ihnen sich hier, an diesem geschichtsträchtigen Ort, eingefunden haben, um mit mir den Tag der deutschen Einheit zu begehen. Damals ging für uns ein Traum in Erfüllung, die Mauer fiel, wir waren frei, jetzt tragen wir diesen unseren Traum in die Welt hinaus, um ihn im globalen Maßstab erneut in die Tat umzusetzen. Ich sage deswegen auch: Wir befinden uns auf einer Mission, zur Rettung der Welt sind wir berufen.

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tado ink • 14.09.2015 | Kunstkammer | Kommentieren
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Morgen schon, so nah, so fern

Schlagzeilen (ii)

Morgen schon, so nah, so fern

 

Hier also, wie versprochen, der zweite Teil der Schlagzeilen, die Pop 'em up von seiner Reise in die nähere und fernere Zukunft mitgebracht hat. Wem der erste Teil gefallen hat, der wird auch am zweiten seine Freude haben. Für alle anderen gilt: Augen zu und durch.

 

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tado ink • 04.09.2015 | Frontberichte | Kommentieren
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Ein Freund, ein guter Freund

Für Andreas B.

Sonniger Tag, Wonniger Tag!
Klopfendes Herz und der Motor ein Schlag!
Lachendes Ziel, Lachender Start
und eine herrliche Fahrt!
Rom und Madrid nehmen wir mit.
So ging das Leben im Taumel zu dritt!
Über das Meer, über das Land,
haben wir eines erkannt:

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tado ink • 28.08.2015 | Stichijows Papiere | Kommentieren
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Morgen schon, so nah, so fern

Schlagzeilen

Morgen schon, so nah, so fern

 

Haben uns eine Auszeit gegönnt. Mehr als zwei Monate Ferien. Kein Urlaub, iiigitt. Eine Zeitreise vielmehr, ein Trip in die nähere und fernere Zukunft. Kreuzfahrt kann schließlich jeder. Und was haben wir mitgebracht? Souvernirs natürlich, was sonst. Kostprobe gefällig?

 

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tado ink • 21.08.2015 | Frontberichte | Kommentieren
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Unverhofftes Wiedersehen

Elegie in Prosa

Gestern Abend Antigone wiedergesehen, unverhofft. Sie trug die Maske der Juliette Binoche. Aber ich ließ mich nicht täuschen, nicht die Binoche, Antigone war's, die da vor mir stand, des Ödipus' Tochter und Schwester zugleich, dort hinten, fern, auf weiter Bühne: schwarz gewandet, barfuß, das Haar im Wind, das Haupt in den Nacken geworfen. Ja, Antigone, du warst es, du, meine Schwester, meine Liebste, dich sah ich, wie ich dich vor Zeiten sah: ein glühend schwelender Stern in sterngleißender Nacht.

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tado ink • 11.06.2015 | Kunstkammer | Kommentieren
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Am Nullpunkt Europas

Paul Valéry

Und jetzt – auf einer ungeheuren Terrasse von Helsingör, die von Basel bis Köln reicht, die an die Dünen von Nieuport, an die Sümpfe der Somme, an die Kreidefelsen der Champagne und den Granit des Elsaß grenzt, erschaut der europäische Hamlet Millionen Gespenster.

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tado ink • 09.05.2015 | Frontberichte | Kommentieren
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Und wie fängt das an?

Supplement

Mit Blut und Dreck und Wasser,
Mit Muttermilch und Schmerzen.
Kein Brot im Haus, statt seiner Kuchen.

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tado ink • 30.04.2015 | Stichijows Papiere | Kommentieren
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So hört es immer auf

Jep Gambardella

So hört es immer auf.
Mit dem Tod.
Davor aber war das Leben,
begraben unter all dem
blah, blah, blah, blah, blah.

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tado ink • 18.04.2015 | Lichtspiele | Kommentieren
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Condition humaine

Eine Trouvaille

Was ich unlängst in Amsterdam entdeckte: ein Hendrik de Keyser zugeschriebenes, hölzernes Wandmedaillon. Titel: Schreiendes Kind.

 

Condition humaine

Hendrik de Keyser (zugeschrieben): Schreiendes Kind | ca. 1615

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tado ink • 12.04.2015 | Kunstkammer | Kommentieren
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Die Steine von Judäa

Herman Melville

Die Steine von Judäa

In den heiligen Schriften lesen wir ziemlich viel von Steinen. Monumente & Sockel von Denkmälern werden aus Steinen errichtet; Menschen werden zu Tode gesteinigt; der Same im Gleichnis fällt auf steinigen Boden. Und wirklich kann es nicht wundernehmen, daß die Steine in der Bibel so eine große Bedeutung haben. Judäa ist eine Ansammlung von Steinen – steinige Berge & steinige Ebenen; steinige Flußbette & steinige Straßen; steinige Mauern & steinige Felder; steinige Häuser & steinige Gräben; versteinerte Blicke und versteinerte Herzen.

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tado ink • 01.04.2015 | Stichijows Papiere | Kommentieren
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Flieger, grüß mir die Sonne

Walter Reisch

Flieger, grüß mir die Sonne,
grüß mir die Sterne
und grüß mir den Mond.
Dein Leben —
das ist ein Schweben
durch die Ferne,
die keiner bewohnt.

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tado ink • 30.03.2015 | Stichijows Papiere | Kommentieren
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Bielefeld in Zahlen

Kästner, abgewandelt

Lasst uns Bielefeld statistisch erfassen!
Bielefeld ist ja doch 'ne große Stadt,
heißt es, die 9 Krankenkassen plus
und rund 200 ha. Friedhöfe hat.

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tado ink • 03.03.2015 | Stichijows Papiere | Kommentieren
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Kennst du das Land?

Frei nach Goethe

Kennst du das Land, wo die Machandeln blüh'n,
Im schweren Sand Mensch und Vieh sich müh'n
Ein feuchter Wind vom grauen Himmel weht,
Die Heide still und hoch die Kiefer steht?
Kennst du es wohl?
Dahin! Dahin
Möcht' ich mit dir, o du mein Gebieter, zieh'n!

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tado ink • 21.02.2015 | Stichijows Papiere | Kommentieren
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Big Boy 6

Japonisme à la Disney

In Ermangelung eines Besseren:

tado ink • 31.01.2015 | Lichtspiele | Kommentieren
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Ohne Worte

Kalenderblatt

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Ohne Worte

Harry Peccinotti: »Lippen« (Pirelli-Kalender) | 1969

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tado ink • 20.01.2015 | 1969 | Kommentieren
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Siehe, den Ungläubigen ist’s gleich

Post Epiphanias

5. Siehe, den Ungläubigen ist's gleich, ob du sie warnst oder nicht warnst, sie glauben nicht.
6. Versiegelt hat Allah ihre Herzen und Ohren, und über ihren Augen ist eine Hülle, und für sie ist schwere Strafe.

Siehe, den Ungläubigen ist’s gleich

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tado ink • 09.01.2015 | Frontberichte | Kommentieren
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Total beknackt

Das Jahr 2014

Was war das Schönste, das Ihnen im letzten Jahr begegnet ist?

Der Anblick eines dunkelhaarigen Mädchens, das vorüberging, als ich draussen vor der Tür stand und wieder einmal eine Zigarette rauchte.

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tado ink • 31.12.2014 | Logbuch | Kommentieren
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Knecht Ruprecht

Theodor Storm

Von drauß' vom Walde komm ich her;
Ich muß euch sagen, es weihnachtet sehr!
Allüberall auf den Tannenspitzen
Sah ich goldene Lichtlein sitzen;
Und droben aus dem Himmelstor
Sah mit großen Augen das Christkind hervor.

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tado ink • 15.12.2014 | Stichijows Papiere | Kommentieren
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Stechlin.See

Kurzfilm

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tado ink • 26.11.2014 | Lichtspiele | Kommentieren
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Bielefeld, nostalgisch

Sieben Ansichtspostkarten

Früher gab es sie an jeder Ecke zu kaufen, die Ansichtspostkarte, heute rennt man sich die Hacken ab, um ein Geschäft oder einen Kiosk zu finden, der sie führt. Sie stirbt aus, die Ansichtspostkarte, soviel ist gewiss. Und keiner weint ihr eine Träne nach.

Bielefeld, nostalgisch

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tado ink • 07.11.2014 | Kunstkammer | Kommentieren
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Bielefeld, urgeschichtlich

Nach den Sagen

Wie die Stadt Bielefeld zu ihrem Namen kam – wer weiß das schon. Die Stadt selbst ist ja uralt, von denen, die bei der Namensgebung dabei waren, lebt keiner mehr, Dokumente, aus denen verlässlich zu entnehmen wäre, weshalb die Stadt so heißt, wie sie heißt, existieren auch nicht. Was es allerdings gibt, sind eine Reihe alter Sagen und Geschichten, die sich um den Namen Bielefeld ranken und den Anspruch hegen, sie wüssten Bescheid. Ihr Wert ist indes zweifelhaft.

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tado ink • 25.09.2014 | Kunstkammer | Kommentieren
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Bielefeld, faktisch

Momentaufnahme

Unglaublich, aber wahr: so schaute sie aus, die Burg auf dem Sparrenberg, das Wahrzeichen der Stadt, als das zu ihren Füßen liegende Bielefeld daran ging, sein 800-jähriges Jubiläum zu begehen, bescheiden, wie es sich in Ostwestfalen gehört. – Vom Johannisberg aus betrachtet, am 29. Juni 2014, Punkt 14.44 MEZ.

 

Bielefeld, faktisch
tado ink • 05.07.2014 | Kunstkammer | Kommentieren
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Confiteor einer Seifenblase

Richard Crashaw

Ich bin der Winde flüchtiges Ingenium,
Eine Blüte, wie man sieht, der Luft
Das Gestirn des Wassers und der Ströme;

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tado ink • 28.06.2014 | Stichijows Papiere | Kommentieren
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Herrensitze

Gerhard Wedepohl

Vor einiger Zeit haben wir uns erlaubt, Ihnen einige von Gerhard Wedepohls Ansichten aus dem Ravensberger Land zu präsentieren. Heute bringen wir – als Nachschlag gewissermaßen – sieben Herrensitze, die Wedepohl vor gut hundert Jahren mit seiner Feder in der Umgebung von Minden und Bielefeld gezeichnet hat. Auf dass sie Ihnen ebenso viel Freude bereiten wie uns.

 

Herrensitze

Rittergut Tatenhausen bei Halle i. W. | um 1916

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tado ink • 17.06.2014 | Kunstkammer | Kommentieren
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Samuel Beckett

E.M. Cioran

9. September 1968. Anderntags bin ich in einer Seitenallee des Luxembourg auf Samuel Beckett gestoßen, der eine Zeitung las, beinahe als ob er eine seiner Figuren vorstellte. Er war da auf einem Stuhl, absorbiert und abwesend, wie es seine Gewohnheit ist. Er wirkte dazu leicht krank. Ich habe nicht gewagt, ihn zu stören. Was sollte ich ihm sagen? Ich mag ihn sehr, aber es ist besser, wenn wir nicht miteinander reden. Er ist so diskret! Ein Gespräch aber erfordert immer ein wenig, dass man sich gehen lässt und den Komödianten macht. Es ist ein Spiel; Sam aber ist dazu unfähig. Alles an ihm verrät den Mann des stillen Monologs.

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tado ink • 04.06.2014 | 1969 | Kommentieren
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