Nach Mariä Himmelfahrt

In Wort und Bild

Der See steht still und schweiget
Und aus den Tiefen steiget
Ein roter Hahn – wie sonderbar.

 

Nach Mariä Himmelfahrt
tado ink • 23.08.2017 | Kunstkammer | Kommentieren
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Steinböcke

Nach Brehms Tierleben

Steinböcke

Die Steinböcke ( Capra) bewohnen die Gebirge der Alten Welt und auf ihnen Höhen, woselbst andere große Säugetiere verkümmern würden. Mit dieser Lebensweise geht Hand in Hand, daß jede Steinbockart nur eine geringe Verbreitung hat. Infolgedessen haben wir in den Steinböcken ein reiches Geschlecht vor uns. Europa allein zählt zwei, vielleicht drei verschiedene Steinbockarten. Eine derselben ( Capra ibex) bewohnt die Alpen, eine ( Capra pyrenaica) die Pyrenäen und andere spanische Gebirge, eine dritte ( Capra caucasica) den Kaukasus. Außerdem findet sich ein Steinbock ( Capra sibirica) in Sibirien, einer ( Capra beden) im Steinigen Arabien, ein dritter ( Capra nubiana) in Abessinien, ein vierter ( Capra skyn) auf dem Himalaja. Alle diese Tiere sind einander sehr ähnlich in Gestalt und Färbung und unterscheiden sich hauptsächlich durch das Gehörn und den Bart am Kinn. Zurzeit besitzen wir noch keineswegs Stoff genug, um über die Frage, ob hier überall Artverschiedenheiten zugrunde liegen oder nicht, mit der notwendigen Sicherheit entscheiden zu können.

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tado ink • 06.01.2017 | Kunstkammer | Kommentieren
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Gänse

Nach Brehms Tierleben

Die Gänse (Anserinae), eine über die ganze Erde verbreitete Unterfamilie der Gänsevögel, unterscheiden sich von den Schwänen durch gedrungenen Leib, kurzen Hals, kürzeren Schnabel und höhere, mehr in der Mitte des Leibes eingelenkte Beine. Der kaum kopflange Schnabel ist oben und unten in einen breitgewölbten, scharfschneidigen Nagel ausgezogen, seitlich mit harten Zähnen bewaffnet, der Fuß mit vollen Schwimmhäuten ausgerüstet und mit kurzen starken Krallen versehen. Das Kleingefieder ist außerordentlich weich und dicht, das Dunengefieder sehr entwickelt. Die Geschlechter unterscheiden sich wenig.

Gänse

Kneeb Wenedikt Kommandor: Gänse (Anserinae) | 2016

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tado ink • 13.11.2016 | Kunstkammer | Kommentieren
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Hirsche

Nach Brehms Tierleben

Keine einzige Gruppe der ganzen Ordnung läßt sich leichter kennzeichnen als die Familie der Hirsche ( Cervina). Sie sind geweihtragende Wiederkäuer. Mit diesen Worten hat man sie hinlänglich beschrieben; denn alles übrige erscheint dieser Eigentümlichkeit gegenüber als nebensächlich.

Hirsche

Kneeb Wenedikt Kommandor: Der Edelhirsch (Servus elaphus L.) | 2016

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tado ink • 26.10.2016 | Kunstkammer | Kommentieren
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Paris zwischen den Jahren

Notizen

Glatt und sauber in Paris eingelaufen. Kein Stau, keine Karambolage, ein ruhiger steter Ritt bis an die Seine. Unterwegs, auf der Fahrt von Straßburg, die Mühle passiert, an der die Kanonade von Valmy stattfand, unmittelbar hinter der Grenze, kurz nach Kehl, auf dem Grünstreifen am Straßenrand eine Frau gesehen, unbestimmten Alters, die dort, leicht bekleidet mit einem roten Minirock und einer schwarzen Lederjacke, rittlings auf der kalten Erde saß, die Beine gespreizt, ausdruckslos in die Gegend stierend. Alles wie gehabt also.

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tado ink • 16.03.2016 | Kunstkammer | Kommentieren
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Der eiserne Kanzler

Kneeb Wenedikt Kommandor

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Der eiserne Kanzler

Kneeb Wenedikt Kommandor: Der eiserne Kanzler | 2016

tado ink • 18.01.2016 | Kunstkammer | Kommentieren
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Etruskische Küste

Zwei Haiku

Die See wie Blei, das siedend auf und nieder schwankt.
Der Strand, ein schmaler, hingezogener Streifen Sand,
Auf ihm eine Festung, die vor Zeiten bereits dort stand.

Piombino, 5. Oktober '15

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tado ink • 06.11.2015 | Kunstkammer | Kommentieren
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Toskanische Felder

Drei Haiku

Bei Nacht strahlen die Felder leuchtend bleich
Gebadet im Licht eines Mondes, der sich rundet
Kurz bevor er untergeht

Montepulciano, 28. September ’15

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tado ink • 31.10.2015 | Kunstkammer | Kommentieren
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Schrei nach Liebe

Predigt

Meine lieben Mitbürgerinnen und Bürger, liebe Gemeinde, liebe Deutschinnen und Deutsche,

ich freue mich, dass so viele von Ihnen sich hier, an diesem geschichtsträchtigen Ort, eingefunden haben, um mit mir den Tag der deutschen Einheit zu begehen. Damals ging für uns ein Traum in Erfüllung, die Mauer fiel, wir waren frei, jetzt tragen wir diesen unseren Traum in die Welt hinaus, um ihn im globalen Maßstab erneut in die Tat umzusetzen. Ich sage deswegen auch: Wir befinden uns auf einer Mission, zur Rettung der Welt sind wir berufen.

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tado ink • 14.09.2015 | Kunstkammer | Kommentieren
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Unverhofftes Wiedersehen

Elegie in Prosa

Gestern Abend Antigone wiedergesehen, unverhofft. Sie trug die Maske der Juliette Binoche. Aber ich ließ mich nicht täuschen, nicht die Binoche, Antigone war's, die da vor mir stand, des Ödipus' Tochter und Schwester zugleich, dort hinten, fern, auf weiter Bühne: schwarz gewandet, barfuß, das Haar im Wind, das Haupt in den Nacken geworfen. Ja, Antigone, du warst es, du, meine Schwester, meine Liebste, dich sah ich, wie ich dich vor Zeiten sah: ein glühend schwelender Stern in sterngleißender Nacht.

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tado ink • 11.06.2015 | Kunstkammer | Kommentieren
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Condition humaine

Eine Trouvaille

Was ich unlängst in Amsterdam entdeckte: ein Hendrik de Keyser zugeschriebenes, hölzernes Wandmedaillon. Titel: Schreiendes Kind.

 

Condition humaine

Hendrik de Keyser (zugeschrieben): Schreiendes Kind | ca. 1615

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tado ink • 12.04.2015 | Kunstkammer | Kommentieren
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Bielefeld, nostalgisch

Sieben Ansichtspostkarten

Früher gab es sie an jeder Ecke zu kaufen, die Ansichtspostkarte, heute rennt man sich die Hacken ab, um ein Geschäft oder einen Kiosk zu finden, der sie führt. Sie stirbt aus, die Ansichtspostkarte, soviel ist gewiss. Und keiner weint ihr eine Träne nach.

Bielefeld, nostalgisch

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tado ink • 07.11.2014 | Kunstkammer | Kommentieren
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Bielefeld, urgeschichtlich

Nach den Sagen

Wie die Stadt Bielefeld zu ihrem Namen kam – wer weiß das schon. Die Stadt selbst ist ja uralt, von denen, die bei der Namensgebung dabei waren, lebt keiner mehr, Dokumente, aus denen verlässlich zu entnehmen wäre, weshalb die Stadt so heißt, wie sie heißt, existieren auch nicht. Was es allerdings gibt, sind eine Reihe alter Sagen und Geschichten, die sich um den Namen Bielefeld ranken und den Anspruch hegen, sie wüssten Bescheid. Ihr Wert ist indes zweifelhaft.

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tado ink • 25.09.2014 | Kunstkammer | Kommentieren
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Bielefeld, faktisch

Momentaufnahme

Unglaublich, aber wahr: so schaute sie aus, die Burg auf dem Sparrenberg, das Wahrzeichen der Stadt, als das zu ihren Füßen liegende Bielefeld daran ging, sein 800-jähriges Jubiläum zu begehen, bescheiden, wie es sich in Ostwestfalen gehört. – Vom Johannisberg aus betrachtet, am 29. Juni 2014, Punkt 14.44 MEZ.

 

Bielefeld, faktisch
tado ink • 05.07.2014 | Kunstkammer | Kommentieren
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Herrensitze

Gerhard Wedepohl

Vor einiger Zeit haben wir uns erlaubt, Ihnen einige von Gerhard Wedepohls Ansichten aus dem Ravensberger Land zu präsentieren. Heute bringen wir – als Nachschlag gewissermaßen – sieben Herrensitze, die Wedepohl vor gut hundert Jahren mit seiner Feder in der Umgebung von Minden und Bielefeld gezeichnet hat. Auf dass sie Ihnen ebenso viel Freude bereiten wie uns.

 

Herrensitze

Rittergut Tatenhausen bei Halle i. W. | um 1916

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tado ink • 17.06.2014 | Kunstkammer | Kommentieren
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Meine Wahl

dieses Jahr

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Meine Wahl

Marion Cotillard auf dem roten Teppich von Cannes | 2014

tado ink • 26.05.2014 | Kunstkammer | Kommentieren
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Blick auf Krawinkel

Vor mehr als einem Monat

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Blick auf Krawinkel

Kneeb Wenedikt Kommandor: Es war einmal oder Frühling über Krawinkel | 2014

tado ink • 14.05.2014 | Kunstkammer | Kommentieren
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Ansichten aus dem Ravensberger Land

Gerhard Wedepohl

Ich weiß so gut wie nichts über Gerhard Wedepohl. Was ich von ihm weiß, stammt aus dem Studium einiger Federzeichnungen, die er hinterließ (und wikipedia naturgemäß). Ich stieß zufällig auf sie, als ich ein altes Heimatbuch durchblätterte: Ansichten aus dem Ravensberger und Mindener Land. Wie herrlich, dachte ich, erstaunt und verwundert.

 

Ansichten aus dem Ravensberger Land

Hof Dünkel in Jöllenbeck | 1913

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tado ink • 11.04.2014 | Kunstkammer | Kommentieren
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Deutschland Anno Jetzt

Kneeb Wenedikt Kommandor

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Deutschland Anno Jetzt

Kneeb Wenedikt Kommandor: Deutschland Anno Jetzt | 2013

tado ink • 28.03.2014 | Kunstkammer | Kommentieren
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Barockes Bielefeld

Poesie & Prosa

So will der Liebe Feld nun lauter Blumen tragen; / Weil hier die Lieblichkeit ihr Läger auffgeschlagen. / Du werthe Liebe Stadt / laß durch die Liebe dann / Dein Hertz mit Gott versöhnt / dem Himmel kleben an.

(Weil man in dieser Stadt eine grössere Galanterie und Nettigkeit findet / als andern benachbarten Oertern / mögte man fast sagen / daß die Gratiae oder Göttinnen der Liebligkeit daselbst residirten.)

Barockes Bielefeld

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tado ink • 21.02.2014 | Kunstkammer | Kommentieren
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Geharnischter mit roter Armbinde

Ein Porträt Anton van Dycks

Geharnischter mit roter Armbinde

Es gibt Bilder, die einen nicht wieder loslassen, die einen verfolgen und, obgleich über Jahre vergessen, plötzlich erneut in der Erinnerung auftauchen. Zwanghaft gleichsam, obsessiv. So erging es mir unlängst mit einem Porträt Anton van Dycks, an das ich eine halbe Ewigkeit nicht gedacht hatte, das aber plötzlich wieder da war und von mir verlangte, ihm ein paar Worte zukommen zu lassen: Van Dycks »Bildnis eines Geharnischten mit roter Armbinde« (1625-27).

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tado ink • 15.01.2014 | Kunstkammer | Kommentieren
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Sieben Zeichnungen

François Boucher

Sieben Zeichnungen

Auch auf die Gefahr hin, mich als Mann von Geschmack in Verruf zu bringen: ich mag François Boucher. Nicht unbedingt alles, was der Lieblingsartist der Pompadour und Großmeister des französischen Rokoko ins Werk gesetzt oder hat setzen lassen, aber doch so manches, etliche der Zeichnungen etwa, die es von seiner Hand gibt. Sie gehören, wenn ich so sagen darf, zum Entzückendsten, Betörendsten, ja Schönsten, was auf diesem Gebiet zu finden ist. So leichthändig, so ungezwungen und berückend, so hübsch.

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tado ink • 21.10.2013 | Kunstkammer | Kommentieren
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Unweit von Honfleur

Momentaufnahme

Da saß ich also auf meiner Hühnerleiter, spät abends, eine Zigarette rauchend. Nebenan, in ihrem heckenumgürteten Häuschen, die Alte, ein Pflegefall. Vom Gestüt her das Necken und Kichern zweier, die sich lieben, tief im Westen, aus dem Dunkel, der Schrei eines Käuzchen, ein ums andere Mal.

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tado ink • 16.10.2013 | Kunstkammer | Kommentieren
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Neuglobsow, Lola Landau und Armin T. Wegner

Wolfgang Lange

Wer am kommenden Donnerstag noch nichts vorhat, der ist gut beraten, sich den Abend für eine Lesung freizuhalten, die in Bielefeld stattfinden wird. Wolfgang Lange spricht über das Leben und Werk zweier, aus expressionistischen Kreisen kommender Schriftsteller, sie, Lola Landau, jüdischer, er, Armin T. Wegner, preussischer Abkunft. Es schien, als ob sie füreinander bestimmt wären, kurze Zeit fanden sie auch zueinander, am Ende aber erlitt ihre Liebe und Ehe Schiffbruch, zerspellt und aufgerieben im Sturm und Irrwitz der von Hitler und Konsorten entfesselten Gewalt und Niedertracht deutschen Geistes und deutscher Politik. – Ein so gut wie vergessenes Kapitel aus dem Künstlerleben der Weimarer Republik.

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tado ink • 15.03.2013 | Kunstkammer | Kommentieren
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Spieglein, Spieglein an der Wand

Wer ist die Schönste im ganzen Land?

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Spieglein, Spieglein an der Wand

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tado ink • 25.05.2012 | Kunstkammer | Kommentieren
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