Am leeren Grab ein Engel

Nach Markus 16.1-8

Als der Sabbat vorüber war, kauften Maria Magdalena, Maria, die Mutter des Jakobus, und Salome Spezereien, um hinzugehen und ihn zu salben. In aller Frühe am ersten Tag der Woche kamen sie zum Grabe, da eben die Sonne aufging. Sie fragten sich, ob da wohl einer sein wird, der ihnen den Stein vom Eingang des Grabes wegwälzt; er war nämlich sehr gross. Als sie aber hinkamen, sahen sie, dass der Stein bereits weggewälzt worden war. Und als sie in das Grab schauten ...

Und als sie in das Grab schauten, sahen sie zur Rechten einen Jüngling sitzen, umkleidet mit einem weißen Gewande, und erschraken sehr. Er aber sprach zu ihnen: »Fürchtet euch nicht! Ihr sucht Jesus, den Nazarener, den Gekreuzigten; er ist auferweckt worden, er ist nicht hier; seht den Platz, an den sie ihn gelegt hatten. Aber geht jetzt hin und sagt seinen Jüngern und dem Petrus: Er geht euch voraus nach Galiläa; dort werdet ihr ihn sehen, wie er es euch gesagt hat.« Sie aber gingen hinaus und flohen vom Grabe; denn Schrecken und Entsetzen erfasste sie. Zu niemanden sprachen sie etwas, denn sie fürchteten sich sehr.

 

Am leeren Grab ein Engel

William-Adolphe Bouguereau: Die heiligen Frauen am Grabe | 1890

tado ink | 08.04.2012 | Frontberichte
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